Montag, 19. August 2019

Kommunikative Hoch-Zeit: Veranstaltungen der berufundfamilie Akademie im September und Oktober

Zuhören, austauschen, (re)agieren: Kommunikation steht im Zentrum der frühherbstlichen
berufundfamilie Akademie-Veranstaltungen (©pixabay.com)

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Oft ist es umgekehrt, insbesondere was die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik betrifft. Daher hat die berufundfamilie Akademie die Monate September und Oktober zur kommunikativen Hoch-Zeit erklärt. In diesem Blog gibt es einen Einblick in das dazugehörige Programm. 

Freitag, 16. August 2019

Tag der Senioren: Ältere jobfit wie noch nie

Aktive Ältere – privat und im Job (©pixabay.com)

Es gibt Senioren-WGs, Senioren-Reisen, Senioren-Handys… Ab wann ist man eigentlich Senior? Wie fühlen sich Senioren? Und wie sieht aktuell ihr Verhältnis zur Arbeitswelt aus? Am heutigen Tag der Senioren bietet dieser Blog ein paar Antworten.

„Der Senior“ – so bezeichnet „Junior“ schon mal gerne den Vater. Schließlich steht der vom Lateinischen abgeleitete „Senior“-Begriff für „der Ältere“. So trifft die Betitelung „Senior“ auch viele im beruflichen Umfeld, die zu den Ältesten in ihrem Bereich bzw. Team zählen. Ab welchem Alter eine Person senior ist, ist allerdings nicht fixiert. Als Eintrittsalter in die Seniorität gilt immerhin das Lebensalter zwischen 50 und 65 Jahren. Da mögen jetzt schon einige aufschreien…

Halten wir also fest, dass mit 65 Jahren die Seniorität erreicht ist. Laut dem Statistischen Bundesamt[1] sind rund 17,5 Mio. Menschen in Deutschland mindestens 65 Jahre alt und somit Senioren. Das macht etwa 21 % der Gesamtbevölkerung aus.

Und die scheinen ganz einverstanden mit ihrem bisherigen Leben zu sein. Eine weitere Untersuchung des Statistischen Bundesamts[2] zeigt nämlich, dass 15 % der 65- bis 85-Jährigen sehr zufrieden und 70 % zufrieden damit sind. Nur jeder Zehnte ist weniger zufrieden mit seinem bisherigen Dasein.

Zufriedenheit bedeutet jedoch nicht, dass es nicht noch Dinge gibt, die erstrebenswert sind. Eine weitere Befragung des Statistischen Bundesamts – dieses Mal unter Personen ab 60 Jahren – verrät, dass fast jeder Vierte es für besonders erstrebenswert hält, sich mit der Sinnfrage des Lebens auseinanderzusetzen.[3]

Und um das Bild rund zu machen, legt die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) in diesem Jahr mit einer Studie zu den Werteorientierungen der Generation 60plus im Vergleich zur Gesamtbevölkerung nach.[4] Die Ergebnisse: Während es für 80,6 % der über 60-Jährigen wichtig ist, gute Freunde zu haben, geben dies in der gesamten deutschen Bevölkerung 85,5 % an. Bei dem Wert „Spaß haben und das Leben genießen“ ist die Differenz größer: 48,2 % der Personen ab 60 Jahren halten dies für wichtig, bei der Gesamtbevölkerung sind es 61,8 %.

Arbeit und Alter: Immer mehr Senioren sind erwerbstätig


„Kein Rasten, kein Rosten.“ – so ließe sich wohl das aktive Leben der Senioren zusammenfassen. Wie das Statistische Bundesamt[5] erhob, waren 2017 16,1 % der 65- bis 69-Jährigen erwerbstätig. Das sind mehr als doppelt so viel wie zehn Jahre zuvor, also 2007 (7,1 %). Dabei gibt es deutliche Unterschiede bei den Geschlechtern: Während bei den Männern jeder Fünfte (20,2 %) dieser Seniorengruppe einer Tätigkeit nachging, wahren es bei den Frauen 12,3 %. Besonders stark vertreten sind ältere Beschäftigte in den Kraftfahrzeug-Bereichen Handel, Instandhaltung und Reparatur – mit 175.000 Beschäftigten. Darauf folgt das Gesundheits- und Sozialwesen mit 141.000 älteren Erwerbstätigen.

Allerdings ist die große Mehrheit der über 64-Jährigen in Teilzeit tätig: 684.000 arbeiten eine bis 19 Stunden pro Woche. 130.000 Ältere haben eine 20- bis 29-Stunden-Woche und 111.000 Senioren arbeiten wöchentlich 30 bis 39 Stunden. In Vollzeit sind 256.000 über 64-Jährige tätig. Das entspricht den Resultaten der Arbeit-und-Alter-Studie der berufundfamilie aus dem Jahr 2013: Danach mochten nur 28 % der 45- bis 60-jährigen Erwerbstätigen bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter voll erwerbstätig bleiben. Die Mehrheit wünschte sich entweder reduziert (26 %) oder nur bis zu einem vorgezogenen Renteneintrittsalter erwerbstätig zu sein (34 %).

Als Grund für die dennoch feststellbare Arbeitswut wurde von den älteren Beschäftigten in einer Befragung des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2014 allerdings nicht vorrangig die finanzielle Notwendigkeit (40 %) angegeben, sondern mit 67 % vor allem der Spaß an der Arbeit.

Und auch in den Hörsälen der Hochschulen sind Menschen ab 65 Jahren immer häufiger anzutreffen: Ihr Anteil an den Gasthörern liegt mit 14.900 Personen bei 41 %.

Die Quoten dürften sich vor dem Hintergrund, dass die Alterspyramide weiter umschlägt – und laut Statistischen Bundesamt der Anteil der Senioren im Jahr 2060 bei 31 % liegen wird – noch deutlich steigen.

[1] https://de.statista.com/themen/172/senioren/
[2] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/888020/umfrage/umfrage-unter-senioren-zur-zufriedenheit-mit-dem-bisherigen-leben/
[3] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/477415/umfrage/umfrage-in-deutschland-zu-den-prioritaeten-im-leben-von-menschen-60plus/
[4] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/882103/umfrage/umfrage-in-deutschland-zu-werteorientierungen-der-generation-60plus/
[5] Vgl. https://www.swp.de/panorama/fleissig_-wissbegierig_-digital-28144968.html und https://www.welt.de/wirtschaft/article182327848/Seniorenarbeit-In-diesen-Branchen-arbeiten-Deutschlands-Rentner.html

Mittwoch, 14. August 2019

Arbeit, nix als Arbeit? – 13 Zitate

Viel besagte Arbeit… (©pixabay.com)

Arbeit – was wurde nicht schon alles über sie gesagt? Aufklärendes, Ernüchterndes, Erheiterndes… Wir stöbern in der Schatzkiste der Zitatsammlung und greifen 13 Statements zur Arbeitswelt heraus.

Donnerstag, 8. August 2019

Wiederholungstag, Wiederholungstag…


1/3 der jährlichen Arbeitszeit ist Routine (©pixabay.com)
Am heutigen Wiederholungstag, schauen wir mal nach, wie viel Routine in unserer Arbeit steckt.

Mittwoch, 31. Juli 2019

Vereinbarkeit in Zahlen: Wir sagen A

 Stichwörter zu aktuellen Studien aus Arbeitswelt und Vereinbarkeitspolitik (©berufundfamilie Service GmbH)


In der heutigen Ausgabe von „Vereinbarkeit in Zahlen“, in der wir wieder Ergebnisse aktueller Studien aus der Arbeitswelt und der Vereinbarkeitspolitik zusammengestellt haben, läuft alles unter dem Buchstaben A: Arbeit und Alter, analoge Kompetenzen von Führungskräften, Antrieb für Weiterbildung, Ähnlichkeit als Teamfaktor, Anteil von Frauen in Gremien und Auswertung familienfreundlicher Politik.

Mittwoch, 24. Juli 2019

School’s out… – Tipps für die betriebliche Ferienprogrammplanung

Betrieblich unterstützte Ferienprogramme: Gute Investition in die Zufriedenheit beschäftigter Eltern (©deathtothestockphoto.com)

„Stell Dir vor, alle haben Ferien und keiner kommt zur Arbeit…“ Ganz so weit wird es vermutlich nie kommen. Soll der Betrieb reibungslos laufen und einem personellen Engpass während der Schulferienzeiten vorgebeugt werden, braucht es allerdings pfiffige Maßnahmen. Dazu zählen Ferienprogramme. Welche grundlegenden Fragen sich Arbeitgeber stellen sollten, um zu dem passenden Programm zu finden, erklären wir in diesem Blog.

Dienstag, 16. Juli 2019

Blinder Passagier? – Wenn die Arbeit mit in den Urlaub fährt

“Ich bin dann mal weg – und nehme Arbeit mit…“ (©deathtothestockphoto.com)

Hat der Job etwas im Urlaub zu suchen? Für den einen undenkbar, für den anderen ganz normal… Wir stupsen in diesem Blog die Suche nach dem blinden Passagier „Arbeit im Urlaub“ an und bitten Sie: Fragen Sie sich selbst, wie viel Arbeit und welche Sie während des Urlaubs tolerieren können und sie nicht belastet.