Donnerstag, 14. März 2019

Für Ausgeschlafene: Pausen, die betriebswirtschaftlich Sinn machen

Weltschlaftag: Richtig ruhen – für mehr Vitalität und Produktivität (© deathtothestockphoto.com)

Bis zu 57 Milliarden Euro kostet es die deutsche Wirtschaft jährlich, wenn Beschäftigte um den Schlaf gebracht werden. Ja, richtig gelesen! Umgerechnet bis zu 200.000 Fehltage kommen aufgrund mangelnder Ruhephasen von Arbeitnehmer*innen pro Jahr zusammen.[1] Mit Blick auf dem morgigen Weltschlaftag (15.03.2019) beleuchten wir im heutigen Blog den Stellenwert von Schlaf – und sind uns jetzt schon darüber klar: Ruhe und Schlaf sind Antriebsfaktoren für Mitarbeiter*innen und Unternehmen. Ein Thema für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) also.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Vereinbarkeit in Zahlen: Wandel des Arbeitsmarktes

Aktuelle Studien aus der Arbeitswelt (© berufundfamilie Service GmbH)

Medizinerinnen und Mediziner werden eh schon händeringend gesucht und nun erhöht sich der Druck auf die Gesundheitsbranche nochmals. Denn für angehende Ärztinnen und Ärzte ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein entscheidender Faktor für die Arbeitgeberwahl. Eine andere aktuelle Studie belegt, dass sich die Karriereziele von Männern und Frauen angleichen. Beide Geschlechter streben eine zu ähnlichen Teilen eine Stelle im Top-Management an. Weitere aktuelle Fakten lesen aktuellen Blog unserer Reihe „Vereinbarkeit in Zahlen“. 


Dienstag, 26. Februar 2019

Im Zeichen der Inklusion: berufundfamilie auf der Werkstätten:Messe 2019

Werkstätten:Messe: In diesem Jahr mit Infos zum neuen inklusiven Format des audit berufundfamilie
(© deathtothestockphoto.com, Werkstätten:Messe)

Inklusion ist als essenzielles Gesellschaftsthema unserer Zeit auch ein Vereinbarkeitsthema. Genau deshalb entwickelt die berufundfamilie den Ansatz des inklusiven audit berufundfamilie in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) gezielt weiter. Auf Einladung der alsterarbeit gGmbH präsentiert sie am ersten Tag der Werkstätten:Messe 2019 (27. – 31.03.2019) in Nürnberg, was eine inklusive Auditierung bedeutet und welche Chancen sie für Werkstätten eröffnet.

Montag, 25. Februar 2019

Jetzt einplanen: Demografiekongress „Denkraum Zukunft: Fachkräfte für morgen“

Diskussionswürdig: Digitalisierung und die Verunsicherung der Arbeitswelt (© Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain)
„Spüren Sie das auch? Diese Verunsicherung, die mit dem epochalen Umbruch der Digitalisierung einhergeht? Wohin führt uns das? Und was bedeutet das für unsere Arbeitswelt? Nehmen uns Maschinen die Arbeit weg? Oder wird die Nachfrage nach Fachkräften noch weiter steigen? Und das in einer Region, in der ihre Knappheit ohnehin schon überall deutlich spürbar ist….“ – so lautet der Teaser-Text zum 9. Kongress des Demografienetzwerks FrankfurtRheinMain. Vormerken, denn unter dem Titel „Denkraum Zukunft: Fachkräfte für morgen“ warten am 4. April 2019 auf die Besucher*innen in Frankfurt a.M. nicht nur Rangar Yogeshwar mit einer Keynote, sondern u. a. auch Denkräume, in denen kräftig mitdiskutiert werden kann.

Sich den aktuellen Fragen der Digitalisierung und des Fachkräftemangels in der Region Rhein-Main zu nähern – dieser Aufgabe stellt sich der 9. Kongress des Demografienetzwerks FrankfurtRheinMain am 4. April 2019 (14.00 – 18.15 Uhr).

Zukunftsweisenden Input holen


Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, wird den Kongress, der mittlerweile bundesweit ausstrahlt, eröffnen. Ihm folgt Wissenschaftsjournalist und Moderator Ranga Yogeshwar mit einer Keynote zur Zukunft von allem und besonders unserer Arbeit. Denn so Rangar Yogeshwar: „Da draußen formiert sich etwas, das wir komplett unterschätzen.“

Nach einer Kaffeepause wird es dann mit Tandem-Talks aus Theorie und Praxis weitergehen. In dem Tandem-Talk „Forschung trifft Praxis“ erörtern Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Maaß, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), und Alfred Ermer, CEO ARAGO DA VINCI GMBH, u. a. folgende Fragestellungen: Ist die Digitalisierung Katalysator oder Bremse für das Fachkräftethema? Warum löst die Digitalisierung in der Praxis einen solchen Schrecken aus? Gibt es den Königsweg eines agilen Unternehmens? Wie gestalten wir Digitalisierung im Unternehmen human? Wie muss die Wissenschaft die Praxis unterstützen?

Der Tandem-Talk „Politik trifft Wirtschaft“ mit Dr. Julia Borggräfe, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, widmet sich Punkten wie: Was müssen bzw. können Unternehmen tun, um gerüstet zu sein? Kann die Politik durch zielgenaue Fachkräftemobilisierung unterstützen? Wie gewährleisten wir eine friedliche Koexistenz von Mensch und Maschine? Braucht die Wirtschaft mehr Gesetze?

Praxisrelevanz prüfen


Eine weitere kleine Pause gewährt die Möglichkeit, den Input zu ordnen und schließlich Impulse mit in die sich anschließenden Denkräume zu tragen. Vier Denkräume wird es geben, die den Teilnehmenden die Gelegenheit eröffnen, sich über ihre eigenen Gedanken zur Digitalisierung in der Arbeitswelt auszutauschen. Die Denkräume haben unterschiedliche Paten, die ihren Denkraum individuell gestalten werden. Für einen Denkraum hat sich die berufundfamilie Service GmbHals offizieller Partner des Demografienetzwerks FrankfurtRheinMain – mit der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen zusammengetan. Beide laden herzlich ein, in Fishbowl-Manier mitzudiskutieren.

Zum Programm des Demografiekongresses geht es hier. Angemeldet werden kann sich direkt unter diesem Link.

Freitag, 22. Februar 2019

Generation Z – die klugen Vereinbarer? (Teil I)

Erwartungen der Generation Z an die Arbeitswelt: zu anspruchsvoll oder doch super realistisch?  (©deathtothestockphoto.com)

Während sich die Babyboomer teilweise Gedanken über den Ruhestand machen, stehen die so genannten Digital Natives schon in den Startlöchern zum Berufseintritt. Doch wie tickt die Generation Z in Hinblick auf Arbeitgeber? Ist Vereinbarkeit ein Nachwuchsthema und wenn ja, wie zeigt sich dies? Müssen sich Arbeitgeber mit Generation Z-Beschäftigten etwa neuen Erwartungen und Forderungen stellen? Um diese Fragen beantworten zu können, hat die berufundfamilie gemeinsam mit dem Campus M21 (Nürnberg) eine Vorstudie unter dem Titel „Generation Z und ihre Erwartungen an die Arbeitswelt“ durchgeführt. Einige Erkenntnisse verrät dieser erste von zwei Blogbeiträgen.

Dienstag, 19. Februar 2019

Landratsamt Miesbach: Eine herausfordernde Situation – eine spontane Lösung


In einer Ausnahmesituation arbeiten und die Kinder gut aufgehoben wissen – eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik macht es möglich (© deathtothestockphoto.com)

Der Januar war geprägt von Medienberichten über die Schneeflut in Süddeutschland. Ganze Landstriche wurden vom Niederschlag erdrückt, Kitas und Schulen letztendlich geschlossen und berufstätige Mütter und Väter vor die Frage gestellt: Wohin mit dem Kind? Mittendrin: der Landkreis Miesbach. Wolfgang Rzehak, Landrat von Miesbach, sorgte spontan und unbürokratisch für eine Lösung für die im Landratsamt beschäftigten Eltern, das seit 2016 nach dem audit berufundfamilie zertifiziert ist. Eine familien- und lebensphasenbewusste Maßnahme at its best, die Landrat Rzehak im Blog-Interview erläutert.

Donnerstag, 14. Februar 2019

"Zur Debatte, Herr Schmitz": Vielfalt – Alter Hut oder neuer Kurs?

Vielfalt: Mehr als ein bunter Strauß an Mitarbeitereigenschaften (©deathtothestockphoto.com)

523 Mio. Treffer ergibt die Stichwortsuche nach „Diversity“ und „Vielfalt“ derzeit zusammen bei google. Als unpopulär können die Begriffe also nicht bezeichnet werden. Ganz im Gegenteil fragt man sich, ob sie im Personalmanagement nicht schon inflationär eingesetzt werden – und wenn ja, warum? Was ist dran an der Diversität? Was verschafft ihr weiterhin die strategische Relevanz? Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, nimmt in der aktuellen Ausgabe der Blogserie „Zur Debatte, Herr Schmitz“ eine Einordnung vor.