Donnerstag, 25. März 2021

Foto-Challenge: Vereinbarende Kommunalverwaltungen ins Bild gerückt

17 Kommunalverwaltungen haben die Kamera gezückt und „Vereinbarkeitsfotos“ geschossen (©pixabay.com)

Wie sieht familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bei Kommunalverwaltungen aus? Sie können sich ein Bild machen – und zwar dank der Bilder, die uns einige der aktuell nach dem audit berufundfamilie zertifizierten Kommunen zugeschickt haben. Eine erfolgreiche Foto-Challenge, die Einblicke in die vielfältigen Vereinbarkeitsthemen und deren Umsetzung gewährt.


Bezirk Schwaben 

Foto: Elisabeth Heisig / Bezirk Schwaben

Ein Bild, das nicht nur die Möglichkeit von Home-Office für Mitarbeitende des Bezirks Schwabens aufzeigt, sondern vor allem die Flexibilität betont, die Beschäftigte der Kommunalverwaltung haben: Elisabeth Heisig, Mitarbeiterin des Sachgebietes Online PR beim Bezirk Schwaben – links im Home-Office, rechts im Büro im Bezirksgebäude sitzend.

Für viele Mitarbeitende des Bezirks Schwabens ist es vom Arbeitsinhalt her möglich, z.B. auch an ein und demselben Tag zu entscheiden, wo man arbeiten möchte: etwa vormittags zuhause, nachmittags im Büro oder montags zuhause, dienstags im Büro. Diese Flexibilität verschafft den Beschäftigten viel Freiheit.



Kreisverwaltung Mayen-Koblenz


Fotos: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Als familienbewusster Arbeitgeber bietet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz in den Oster-, Sommer- und Herbstferien einwöchige Ferienbetreuung für die Kinder der Mitarbeitenden an.

Über eine Kooperation mit der Universität Koblenz Landau, (www.technikcamps.de) werden in der Kreisverwaltung Technik-Camps angeboten (z.B. Lego- oder Fischer Technikcamps, Movie-Camp). Darüber hinaus gibt es beispielsweise im Sommer Angebote im „Vulkanpark des Landkreises“ oder das Kreativangebot „Kinder-Gemüse-Garten“, wo die Kinder viel im Freien sind, etwa im „Bienengarten“ oder im „Nutzgarten“, dort etwas anpflanzen, ein Insektenhotel bauen und vieles über „Nützlinge“ und „Schädlinge“ lernen können.

Die Eltern bringen ihre Kinder mit zur Arbeit. Die Kids verbringen ihren Tag mit viel Kreativität und Spaß in der Ferienbetreuung und nachmittags holen die Eltern ihre Kinder wieder mit nach Hause.

Da nicht immer alle 16 Betreuungsplätze durch die Kinder der Beschäftigten der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz genutzt werden, können auch Netzwerkpartner mit Mitarbeitendenkindern belegen.



Kreisverwaltung Paderborn

Fotos: Kreis Paderborn

Der Kreis Paderborn ist ein moderner und zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort im Herzen Deutschlands – in Ostwestfalen. Er umfasst ein Gebiet von 1.245,4 qkm mit einer wachsenden Bevölkerungszahl von z.Z. etwa 300.000 Einwohner*innen. Mit etwa 1.100 Beschäftigten durchlief die Kreisverwaltung bereits 2019 erfolgreich ihr erstes Dialogverfahren zum audit berufundfamilie und hatte dabei ein umfassendes Angebot an familien- und lebensphasenbewussten Lösungen vorzuweisen – u.a. das KreisHäuschen Paderborn.

Beim KreisHäuschen Padeborn handelt es sich um eine betriebsnahe Großtagespflege, die die Kreisverwaltung Paderborn in Kooperation mit einem externen Träger betreibt.




Landeshauptstadt Düsseldorf


Foto: ©Privat

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat es sich zum Ziel gesetzt, den individuellen Bedürfnissen und Lebenswirklichkeiten der Beschäftigten mit einem attraktiven Vereinbarkeitsangebot gerecht zu werden. Flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten, Telearbeit, Altersteilzeit, Beratungsstellen für Ratsuchende bei Pflegeangelegenheiten sowie Betriebskindergärten sind nur einige beispielhafte Angebote, die im Zuge der Zertifizierungsprozesse zum audit berufundfamilie als familienfreundliche Arbeitgeberin ausgebaut und kommuniziert wurden. Die verstärkte Inanspruchnahme ist eine Win-Win-Situation für die Beschäftigten und die Dienststelle.

Die Coronapandemie hat auch die Arbeits- und Vereinbarkeitswelt der Landeshauptstadt rasant verändert. Das abgebildete Foto aus dem Home-Office eines Beschäftigten steht sinnbildlich für diese Situation: Buchstäblich von heute auf morgen ist ein Großteil der Beschäftigten ins Home-Office gewechselt. Einerseits aus Gründen des Gesundheitsschutzes, andererseits um Beruf und private Inanspruchnahme, beispielsweise durch vermehrtes Home-Schooling und Kinderbetreuung, besser vereinbaren zu können. Schnell wurden sehr flexible Vereinbarungen getroffen, um die Situation gemeinsam bewältigen zu können, was sehr zur Zufriedenheit der Beschäftigten beigetragen hat. Der Schub aus der ‚Corona-Zeit‘ für flexible und digitale Arbeitsweisen und für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben wird nachhaltig wirken und von der Landeshauptstadt Düsseldorf weiter aktiv gefördert. Vereinbarkeit ist einer der Schlüssel, um als attraktive Arbeitgeberin für gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen gerüstet zu sein!



Landkreis Donau-Ries

 

Foto: Landkreis Donau-Ries

Das Landratsamt Donau-Ries veranstaltet jedes Jahr den „Kindermitbringtag“. Dieser Tag findet am Buß- und Bettag statt. Um mitarbeitende Eltern an diesem freien Tag für die Kinder darin zu unterstützen, Familie und Beruf vereinbaren zu können, lädt das Landratsamt alle Mitarbeitenden ein, ihre Kinder zur Arbeit mitzubringen. Während die Eltern ihrer Arbeit nachgehen, werden die Kinder von fachkundigem Personal betreut. Jedes Jahr wird ein abwechslungsreiches Programm angeboten.

Da das Jahr 2020 die Mitarbeitenden vor besondere Herausforderungen gestellt hat, hatte sich das Landratsamt Donau-Ries vorgenommen, sie auch in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen. So plante das Landratsamt die Tradition des „Kindermitbringtags“ unter Beachtung der aktuellen Hygienevoraussetzungen auch in 2020 weiterzuführen.

Die steigenden Infektionsraten und der Lockdown im November zwangen die Kommunalverwaltung jedoch kurz vor dem geplanten Termin den „Kindermitbringtag“ abzusagen. Ersatzlos streichen wollte das Landratsamt den „Kindermitbringtag“ jedoch nicht, denn das Problem der Kinderbetreuung für diesen Tag bestand weiterhin. Durch ein Home-Office-Angebot und Freistellungen seitens Personalabteilung sowie einer Take-Away-Aktion mit Beschäftigungsmaterial und -ideen konnte den Mitarbeitenden eine Lösung angeboten werden.

Die Kinder nutzen den Tag, um zu Hause aus Zollstöcken, die die berufundfamilie anlässlich der Zertifikatsfeier 2020 dem Landratsamt zur Verfügung stellte, Sterne zu basteln. Die schönen Ergebnisse brachten die Eltern zurück ins Landratsamt zurück. Mit den Sternen konnte ein Weihnachtsfenster dekoriert werden, das den Mitarbeitenden des Landratsamts einen kleinen Lichtblick in die nicht allzu einfache Zeit brachte.

 



Landkreis Northeim

 

Foto: Pressestelle Landkreis Northeim


Die Kreisverwaltung in Northeim versteht sich als Dienstleister für die ca. 135.000 Einwohner*innen sowie als Partnerin der elf kreisangehörigen Kommunen. Im Jahr 2007 stieg der Landkreis in das audit berufundfamilie ein und führt seitdem den Prozess konsequent fort, um auch zukünftig passgenaue Lösungen für alle Ebenen der Verwaltung bieten zu können. Für eine kontinuierliche Weiterentwicklung sorgt dabei auch die flankierende Projektgruppe audit berufundfamilie.

Zu den umfangreichen familien- und lebensphasenbewussten Angeboten der Kreisverwaltung zählt das Eltern-Kind-Büro. Das Bild zeigt Julia Kögler, Gleichstellungsbeauftragte beim Landkreis Northeim, in dem Eltern-Kind-Büro, das sich im Kreishaus der Kommunalverwaltung befindet.

  



Landratsamt Alb-Donau-Kreis

 

Foto: Landratsamt Alb-Donau-Kreis

Der Alb-Donau-Kreis ist mit 1.359 qkm der siebtgrößte Landkreis in Baden-Württemberg und zugleich der gemeindestärkste. 55 Städte und Gemeinden umfasst der Kreis. Sitz der Kreisverwaltung ist Ulm. In Ehingen, die größte Stadt im Kreisgebiet, hat das Landratsamt eine Außenstelle. Über 1.000 Mitarbeitende zählt der Alb-Donau-Kreis.

Je nach Arbeitsplatz und Tätigkeit können Beschäftigte des Landratsamts Alb-Donau-Kreis bei Betreuungsengpässen – also in familiären Notsituationen – ihre Kinder in Absprache mit der*dem Vorgesetzten stundenweise mit an den Arbeitsplatz bringen. Und dort warten auf die Kinder „Spieletaschen“, die das Landratsamt extra angeschafft hat. In den Spieletaschen befinden sich Bilder- und Malbücher, Spiele, Mandalas, Buntstifte, Spitzer und Radiergummis.

 


Landratsamt Augsburg


Foto: Julie Pietsch, Landratsamt Augsburg


Das Landratsamt Augsburg zählt mit rund 1.000 Mitarbeitenden zu den bedeutenden Arbeitgebern in der Region. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für das Landratsamt ein wichtiges Gut innerhalb der Unternehmenskultur.

Um diese zu gewährleisten, wird versucht, die Mitarbeitenden auch bei der Kinderbetreuung bestmöglich zu unterstützen. Jedes Jahr wird deshalb in den Sommerferien eine Betreuung für die Kinder der Beschäftigten angeboten, damit diese die Zeit gut überbrücken können. Den Kindern wird ein buntes Programm mit verschiedenen Aktivitäten geboten: Von Zoobesuchen über Bastelspiele bis hin zu gemeinsamen Mittagessen mit dem Landrat ist alles mit dabei.



Landratsamt Fürth


Foto: Landratsamt Fürth

Auch im Landratsamt des Landkreises Fürth ist durch die Coronapandemie aktuell einiges anders als sonst und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist wichtiger denn je. Viele Projekte und Möglichkeiten, die in den vergangenen Jahren geschaffen wurden, können jetzt gut genutzt und umgesetzt werden.

Einiges wartet aber auch auf ein „nach Corona“. Dazu gehört auch das ElKiBü. Was das ist? Das Eltern-Kind-Büro des Landratsamts Fürth. 2018 wurde es geschaffen, um Mitarbeitenden eine noch bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Eltern werden so bei spontanen Betreuungsengpässen entlastet. Sie können ihr Kind einfach mit zur Arbeit bringen. Während Mama oder Papa am PC arbeitet, können sich die Kleinen mit Malsachen und Spielzeug beschäftigen.

Im Moment steht das ElKiBü wegen Corona leider leer und kann nicht genutzt werden. Umso mehr freut sich das Landratsamt Fürth und seine Beschäftigten deshalb auf eine Zeit nach Corona und die Wiedereröffnung des Eltern Kind Büros kurz ElKiBü – damit Vereinbarkeit im Landratsamt Fürth auch wieder bedeutet, seine Kinder mit zur Arbeit bringen zu können.



Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis


Abbildung: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Der Rhein-Neckar-Kreis ist mit seinen 540.000 Einwohner*innen, die sich auf 54 Städte und Gemeinden verteilen, der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg. Das Landratsamt beschäftigt etwa 1.900 Personen.

Seit 2013 gestaltet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis seine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik mit dem audit berufundfamilie. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird seit 2020 verstärkt thematisiert. Daher gibt es seit Dezember 2020 für die Mitarbeitenden eine Intranet-Seite mit den wichtigsten Informationen rund um das Thema Pflege, von gesetzlichen bis zu hausinternen Regelungen. Zur besseren Bekanntmachung wurde im Intranet und in der hausinternen Zeitung auf das Angebot aufmerksam gemacht.



Landratsamt Sigmaringen


Foto: Landratsamt Sigmaringen

Der Landkreis Sigmaringen umfasst 25 selbständige Gemeinden. Gestaltung und Weiterentwicklung von Bildung, Unterstützung der Familien, Mobilität und Ausbau der Infrastruktur sind u.a. Themen, mit denen die rund 850 Mitarbeitenden des Landratsamts befasst sind.

Für 15 Kinder der Mitarbeitenden sowie deren Freunde richtete das Landratsamt Sigmaringen 2019 erstmals ein einwöchiges Ferienprogramm aus. Das ganze Programm von Schnitzeljagd über Wasserforschungen bis hin zum gemeinsamen Abschlussgrillen konnte durch die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Kolleg*innen geplant und umgesetzt werden. Die Kids hatten auf jeden Fall sichtlich Spaß. So hofft das Landratsamt Sigmaringen selbstverständlich auf eine zweite Runde in diesem Jahr – das voraussichtlich unter den Hashtags #kinderfreude und #aufeinneues.



Region Hannover

Foto: Team Mediengestaltung der Region Hannover, privat

Seit November 2001 besteht die Region Hannover, eine kommunale Gebietskörperschaft, die das Gebiet des ehemaligen Landkreises Hannover und der Landeshauptstadt umfasst. Sie ist mit ihren weitreichenden Kompetenzen ein bundesweit einmaliges Modellprojekt zur effizienten Neuorganisation von Infrastruktur und Sozialaufgaben in der Großstadtregion Hannover. Die Regionsverwaltung hat ihren Sitz in Hannover und verfügt über Außenstellen im Gebiet der Region Hannover. Etwa 3.300 Mitarbeitende beschäftigt die Region Hannover.

Und für diese bietet sie eine Reihe von familien- und lebensphasenbewussten Lösungen, die die Collage ausschnittsweise zeigt: Ob Aktionstage zur Frauengesundheit, zur Pflege oder zu speziellen Männergesundheitsthemen ... – die Region Hannover gestaltet für ihre Beschäftigten ein vielfältiges Programm. 

Außerdem finden Aktionswochen statt wie beispielsweise eine Woche der Bewegung mit einem Familiennachmittag in der Regionskrippe, die zu Gesundheitsthemen sensibilisieren sollen. Mit der FluxxNotfallbetreuung für Kinder und unterstützungsbedürftige Angehörige oder der Möglichkeit zur Arbeit im Home-Office wird die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben unterstützt.



Stadt Gernsbach


Foto: Stadt Gernsbach

Jemand krank daheim? Kein Problem – die Stadt Gernsbach ermöglicht ihren Mitarbeitenden flexibles Arbeiten.

Angrenzend an einen der größten Wirtschaftsräume Europas bettet sich die Papiermacherstadt Gernsbach in die faszinierende Naturlandschaft des nördlichen Schwarzwalds ein. Etwa 370 Mitarbeitende beschäftigt die Stadt Gernsbach. Mit dem audit berufundfamilie möchte der Arbeitgeber nicht nur sein Angebotsportfolio rund um die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben fördern, sondern auch das „WIR-Gefühl“ stärken. Die Erhöhung der Flexibilität der Mitarbeitenden ist dabei ein wichtiger Baustein. Damit ist nicht nur räumliche Flexibilität – und damit die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten – gemeint, sondern auch flexible Arbeitszeiten. Dazu gibt es ein Zeitkonto mit Ampelfunktion.



Stadtverwaltung Einbeck


Foto: Dr. Florian Schröder / Stadt Einbeck

Einbeck ist Mittelzentrum und eine selbständige Gemeinde im Landkreis Northeim. Seit der Fusion mit der ehemaligen Gemeinde Kreiensen umfasst das Gebiet der Stadt Einbeck insgesamt 46 Ortschaften mit insgesamt 32.000 Einwohnern. Die Stadtverwaltung sieht sich als Dienstleister für die Einwohner*innen sowie als Partnerin der Ortschaften.

Mit individuell entwickelten Maßnahmen findet die Stadtverwaltung für ihre rund 360 Mitarbeitenden passgenaue Lösungen, die kontinuierlich an Veränderungsprozesse angepasst werden. Seit 2018 gestaltet sie ihre Vereinbarkeitspolitik mit dem audit berufundfamilie.

Und dass Verwaltungsarbeit und Kinderbetreuung durchaus zusammengehen, symbolisiert die Stadtverwaltung Einbeck mit dem stylischen Schwarz-Weiß-Bild aus dem Home-Office.

Was die Einbecker Kommunalverwaltung in Sachen Vereinbarkeit sonst noch bewegt, berichten Simone Engelhardt, Gleichstellungsbeauftragte, und Dr. Florian Schröder, Fachbereichsleiter Interner Service und Finanzen sowie Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, übrigens in unserem Podcast-Interview.



Stadtverwaltung Göppingen


Foto: Stadtverwaltung Göppingen

„Familie findet da statt, wo Menschen in Lebensbündnissen, mit enger persönlicher Bindung Verantwortung füreinander übernehmen. Darüber hinaus sind wir offen für alle Anliegen, hören zu, und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden“, sagt die Stadtverwaltung Göppingen. Und das tut die Institution mit ihren über 1.000 Mitarbeitenden seit 2018 im Rahmen des audit berufundfamilie.

Zu dem breiten Spektrum an familien- und lebensphasenbewussten Angeboten gehört auch die mobile Spielekiste. Vor dem Hintergrund der Coronapandemie ist deren Ausleihe derzeit nicht möglich. Aber die Kinder werden sicherlich bald wieder Einzug in die Stadtverwaltung halten und die Spielekiste erneut ihre Bestimmung finden. Auf die Kiste, fertig, spielen!



Stadtverwaltung Ludwigsburg


Fotos: Stadtverwaltung Ludwigsburg

Die Fotocollage der Stadtverwaltung Ludwigsburg zeigt vier Mitarbeitende, die in unterschiedlichen Kontexten verdeutlichen, wie das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in der Stadtverwaltung gelebt wird:
  • Anna aus der Stabstelle Klima, Energie und Europa im Home-Office mit ihrer Tochter, die gerade Home-Schooling macht
  • Klaus, der Betriebsrestaurantleiter, der mit seinem Team auch während Corona dafür sorgt, dass die Beschäftigten gesunde, regionale „Küche to go“ erhalten
  • Corinna vom Pflegestützpunkt, die auch unter Kontaktbeschränkungen die Beschäftigten in Pflegefragen berät und unterstützt
  • Lisa, Personalrätin, die täglich ihren Hund Lana mit an den Arbeitsplatz bringt



Stadtverwaltung Velbert


Foto: Stadtverwaltung Velbert

Die Kita ist unerwartet geschlossen, die Tagesmutter krank, Oma und Opa sind auf Reisen. Viele Eltern kennen diese Situation und stehen dann häufig vor einem Betreuungsproblem. Hier können in der Stadtverwaltung Velbert zukünftig die neuen KidsTrolleys weiterhelfen.

Bei den KidsTrolleys handelt es sich um Schrankkoffertrolleys, die mit Spielzeug und Beschäftigungsmaterial für Kinder der Altersgruppen 0 – 2 Jahre, 3 – 6 Jahre und 7 – 10 Jahre bestückt sind. Sie sind ein Angebot für Mitarbeitende der Stadt Velbert mit Büroarbeitsplätzen, das die Beschäftigten dann unterstützen soll, wenn die reguläre Kinderbetreuung überraschend ausfällt und auch keine anderweitige Kinderbetreuung sichergestellt werden kann, aber trotzdem dringende berufliche Aufgaben erledigt werden müssen, die eine Anwesenheit im Büro erfordern. Ähnlich wie beim typischen Eltern-Kind-Büro haben die Mitarbeitenden so die Möglichkeit, ihr Kind mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Das besonders Praktische an den KidsTrolleys ist, dass diese mobil sind und die Beschäftigten nicht an ein Eltern-Kind-Büro gebunden sind.

Aufgrund der Coronapandemie konnten die KidsTrolleys noch nicht zum Einsatz kommen; sie stehen jedoch bereit, sind vollständig bestückt und warten nur darauf, endlich genutzt zu werden. Sobald die Lage es zulässt, werden die Beschäftigten über das neue Angebot durch einen eigens zum Angebot erstellten Flyer informiert.

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