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| Unterschiedliches Alter, also auch unterschiedliche
Leistungsmotivatoren? Nicht unbedingt! (Fotoquelle: Allie Lehmann on deathtothestockphoto.com) |
Wer ist unter welchen Umständen leistungsfähig und -bereit? Unter dem Jahresmotto „Leistungsstark: Vereinbarkeit und Vielfalt“ suchen wir nach Antworten. Die liefern uns sowohl die Arbeitspraxis als auch die Wissenschaft. Was Studien und Umfragen zum Thema Leistung beitragen, greifen wir in unserer Faktenblatt-Serie „Auf den Punkt gebracht“ auf. Eröffnet wird das Leistungskapitel mit der Ausgabe „Generationen-Leistung“. Mehr zu den Inhalten und zum kostenlosen Abruf gibt es hier.
„Junge Beschäftigte sind nicht leistungsbereit, ältere Mitarbeitende können nicht mehr leisten.“ – Mit diesen und ähnlichen Verallgemeinerungen kämpft nahezu jede Alterskohorte. Das Herausfordernde an diesen Zuschreibungen: Potenziale werden nicht ausreichend gehoben bzw. Leistungsentfaltung behindert – ein Faktor, der angesichts des akuten Personalmangels fatal ist.
Was motiviert die diversen Alterskohorten, Leistung im Job zu zeigen? Was sind rote Tücher für sie? Und was erwarten sie folglich von Arbeitgebern? In unseren Faktenblatt „Generationen-Leistung“ aus der Serie „Auf den Punkt gebracht“ sind Ergebnisse von Umfragen und Studien gelistet, die sich mit leistungsrelevanten Aspekten beschäftigen, die bei den Generationen ablesbar sind.
Die Verwendung des Begriffs Generationen dient der Vereinfachung und bezieht sich auf die Einteilung von Personengruppen entlang von Geburtszeiträumen:
- Generation Z: ca. 1996–2010
- Generation Y – auch als Millennials bezeichnet: ca. 1981–1995
- Generation X: ca. 1966–1980
- Babyboomer: ca. 1956–1965
Generalisierten Charakterisierungen soll damit nicht gefolgt werden.
Als wir mit der Zusammenstellung der wissenschaftlichen Ergebnisse starteten, wurde uns schnell klar, dass wir zunächst eine grundlegende Frage beantworten mussten: Wodurch ist Leistung generell motiviert? Die zunächst einfach klingende Antwort lautet: durch Zufriedenheit. Woran es hängt, dass Mitarbeitende in ihrem Job bzw. Arbeitsumfeld zufrieden sind, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Deren Gewichtung ist so individuell wie die Beschäftigten selbst. Was aber so oder so zählt ist:
- Sinnhaftigkeit
- Betriebsklima/ Zusammenarbeit
- Wertschätzung
- Gelingende Vereinbarkeit
- Chancengerechtigkeit
- Gesundheit/ Wohlergehen
- Gehalt
Ist der Generation Z die Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit wichtiger als der Generation X? Trägt eine ausgewogene Work-Life-Balance bei den Millennials eher zur Leistungserbringung bei als bei den Babyboomern?
Laut HR-Report 2026, welcher kürzlich von Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) vorgelegt wurde, sagen 41% der GenZ, dass ihre Leistungsbereitschaft dadurch entsteht, dass sie ihre Tätigkeit als sinnvoll empfinden. Bei der Generation X sind es 57%.[1] Hätten Sie das gedacht?
Für 85% der Generation Y (Millennials) ist eine ausgewogene Work-Life-Balance von großer Bedeutung.[2] Und auch bei den Babyboomern haben Vereinbarkeitslösungen eine hohe Relevanz. Ein Großteil derer, die über einen Ausstieg aus dem Erwerbsleben vor dem Renteneintrittsalter nachdenken, würden diesen Schritt nicht gehen, wenn sie frei bestimmen könnten, wieviel und/ oder wann sie arbeiten.[3]
Das Faktenblatt „Generationen-Leistung – Was unterschiedliche Alterskohorten in der Performance stärkt und was demotiviert“ steht auf unserer Website kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Hier geht es zum Faktenblatt.
[1]
Hays & IBE Ludwigshafen,
HR-Report 2026, Februar 2026, https://www.hays.de/personaldienstleistung-aktuell/studien/hr-report-2026-leistung-foerdern-nicht-nur-fordern#:~:text=Der%20HR%E2%80%91Report%202026%20zeigt,Leistungsf%C3%A4higkeit%20und%20Motivation%20zu%20unterst%C3%BCtzen
[2] Xing, XING Millennials Report 2024,
April 2024, https://nwx.new-work.se/themenwelten/gesellschaft/xing-millennials-report-2024-generation-y-in-der-arbeitswelt-zwischen-tradition-und-innovation
[3]
Universität Wuppertal, lidA – leben
in der Arbeit, Dezember 2022, https://www.uni-wuppertal.de/de/news/detail/warum-wollen-die-babyboomer-vorzeitig-in-rente/

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